gesundes baby
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Wenn ein Baby ins Haus kommt, möchten natürlich alle Eltern, dass es bestmöglich umsorgt ist und es ihm an nichts fehlt. Viele folgen da auf natürliche Weise schon ihren Instinkten und machen viele Dinge richtig, da sie sich von selbst verstehen – es gibt aber wiederum einige, die nicht so wirklich selbstverständlich sind und bei denen man deshalb leicht ins Fettnäpfchen treten kann.

Hier einige Basics, die bestimmt hilfreich sind:

1. Eine angenehme Raumatmosphäre schaffen

Das Babyzimmer sollte hell, sauber und frei von unnötigen Dingen sein. Das Babybett sollte flach und hart sein und bis zum zweiten Lebensjahr braucht das Baby kein Kissen darin.

2. Das Zimmer nicht verdunkeln

Auch wenn das Baby schläft, sollten Sie nicht die Rollläden runterlassen oder auf andere Weise das Zimmer verdunkeln. Dies sorgt für die Schaffung einer Routine und Ihr Baby wird sich auf diese Weise an den Alltag gewöhnen und auch in eventuell unbekannter Umgebung sein Schläfchen halten können. Dasselbe gilt für Geräuschquellen – schalten sie nicht Ihr Telefon oder die Musik aus, reden sie ruhig mit Ihrem Partner in angemessener Lautstärke usw.

3. Küssen Sie das Baby nicht auf den Mund

Obwohl Sie wahrscheinlich von Elternfreude überwältigt sind und Ihr Baby am liebsten von oben bis unten abknutschen würden – halten Sie sich zurück. Keime, Bakterien und Viren finden solch eine Übertragungsweise am angenehmsten, sodass Sie am besten das Gesicht auslassen, wenn Sie Ihr Baby mit Zärtlichkeiten überschütten.

4. Schaffen Sie eine angenehme Zimmertemperatur

Auch wir Erwachsenen wissen, dass es viel unangenehmer ist, sich in einem zu kalten oder zu warmen Raum aufzuhalten. Dies gilt besonders auch für den Schlaf – die angenehmste Raumtemperatur liegt zwischen 18 und 22 Grad.

5. Rauchen verboten

Es wird sich von selbst verstehen, dass Sie Ihrem Baby den Kontakt mit Zigarettenqualm ersparen möchten. Wenn Sie einen Balkon haben, bitten Sie Ihre Gäste, dort zu rauchen. Haben Sie keinen, so erklären Sie Ihren Freunden höflich, dass ab sofort in Ihrer Wohnung Rauchverbot herrscht.

6. Pflegen Sie die Augen Ihres Babys

Säubern Sie die Augen des Babys mit einer sterilen Mullbinde, die Sie in warmes, abgekochtes Wasser eintauchen. Wischen Sie vom äußeren zum inneren Rand. Die Nase und die Ohren können sie mit Ohrstäbchen für Babys säubern; verwenden Sie für jede Öffnung ein neues Stäbchen.

7. Seien Sie vorsichtig

Die Öffnungen eines Babys, vor allem eines Neugeborenen, sind sehr empfindlich. Geben Sie deswegen Acht, dass Sie nur leicht und vorsichtig die Nase und die Ohren säubern, drücken Sie keinesfalls die Stäbchen zu stark in die Öffnungen.

8. Schneiden Sie dem Baby regelmäßig die Nägel

Für den ersten Lebensmonat werden Fäustlinge für Babys Hände empfohlen. Manche Babys kommen mit schon ziemlich langen und scharfen Fingernägeln zur Welt. Obwohl diese für Erwachsene trotzdem sehr elastisch erscheinen – für ein Neugeborenes sind sie es nicht und es kann sich mit ihnen kratzen oder die Augen verletzen. Nach dem ersten Monat sollten sie einmal wöchentlich die Nägel des Babys kürzen, und zwar am besten, wenn es schläft.

9. Kleidung aus natürlichen Materialien kaufen

Die Haut der Neugeborenen ist sehr empfindlich und deswegen sollten Sie darauf achten, dass die Kleidung bequem ist und möglichst aus Baumwolle. Synthetische Materialien können Juckreiz auslösen und verschiedene Hautprobleme verursachen, was Ihr Neugeborenes sehr nervös machen wird.

10. Die Badeutensilien regelmäßig reinigen

Ihr Baby sollte im ersten halben Jahr täglich gebadet werden. Waschen Sie nach dem Baden alles ab, damit es sauber für das nächste Bad ist, und verwenden Sie Babys Badesachen nicht zu anderen Zwecken.

11. Raus an die frische Luft

Frische Luft ist das Beste, was Sie Ihrem Baby gönnen können. Bringen Sie es täglich raus, beachten aber, dass Sie es gemäß der Außentemperatur anziehen. Schützen Sie es vor Kälte, Wind (Haarband oder Mütze über die Ohren) oder zu starker Sonne.

12. Spielen Sie mit Ihrem Kind

Schon für das jüngste Alter gibt es angemessene Spielsachen, die sehr nützlich in der Kindesentwicklung sein können. Es müssen aber nicht immer Spielsachen sein – experimentieren Sie mit Ihrer Stimme, Ihren Händen, Ihren Gesten und Mimiken. Sie werden sehen, wie Ihr Kind positiv darauf reagiert und mit der Zeit können Sie auch Spiele entwickeln, die die Motorik Ihres Kleinen fördern werden.

13. Schaffen Sie ein sicheres Umfeld

Vor allem, wenn Babys anfangen zu krabbeln und zu laufen, ist jeder Raum für sie eine riesengroße Spielwiese und sie möchten so vieles wie möglich entdecken. Um Unfällen vorzubeugen, räumen Sie deswegen alles weg, was nicht in Kinderhände gehört – Medikamente, Kabel, Schmuck, Münzen, Messer, Plastikbeutel und anderes.

14. Hören Sie auf das Weinen Ihres Babys

Obwohl es Babys gibt, die von Natur aus „Schreibabys“ sind und kein bestimmter Grund für ihr Verhalten ersichtlich ist, so äußert die Mehrheit des Babys mit dem Weinen ein bestimmtes Bedürfnis, das befriedigt werden muss. Sie werden als Elternteil anfangs bestimmt so ihre Schwierigkeiten haben, festzustellen, was welches Weinen Ihres Babys bedeutet. Die Möglichkeiten sind aber sehr beschränkt – entweder hat es Hunger, Durst, es ist nass oder möchte in den Arm genommen werden. Das Weinen sollte aufhören, sobald das Bedürfnis befriedigt ist.

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