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Den größten Teil des Tages verbringen berufstätige Personen auch in beruflicher Umgebung und die Sorge um ausgewogene Ernährung nimmt nur einen minimalen Teil der anstrengenden Arbeitswoche ein. Nur eine sehr kleine Zahl von Arbeitgebern ist sich der Tatsache bewusst, dass ein hungriger Arbeitnehmer auch ein unproduktiver ist.

Genauso wie bei Kindern, die, wenn sie Hunger haben, schlechtere Ergebnisse in der Schule erzielen und diejenigen, die öfter mal zu Fast Food greifen, schlechtere Ergebnisse bei Tests haben, so ist es auch bei Arbeitnehmern, die Mahlzeiten überspringen oder zu schnellem und nährstoffarmen Essen greifen. Sie können sich nur schlecht konzentrieren und die Arbeitsaufgaben dementsprechend auch langsamer lösen. Eine weitere Motivation für gesunde Ernährung am Arbeitsplatz ist auch die Tatsache, dass übergewichtige Menschen häufiger mal bei der Arbeit fehlen, als solche, die in guter physischer Verfassung sind; das haben englische Studien belegt.
Eine unausgewogene Ernährung macht den Arbeitnehmer weniger bereit, sich mit Herausforderungen und Stress auf der Arbeit herumzuschlagen und das alleine macht auch seine Arbeit unproduktiver. Doch die ewige Frage, die bleibt, ist: Wie soll man sich denn durch diesen Mangel an Zeit und mit vielen verschiedenen Aufgaben beladen auf der Arbeit noch gesund ernähren? Die Antwort hierfür liegt in einer weisen Wahl der Nahrungsmittel und natürlich in etwas Planung und Organisation.

Mit dem Frühstück beginnt die Produktivität

Dass das Frühstück die wichtigste Mahlzeit ist und uns mit der nötigen Energie für anstehende Aufgaben versorgt, das ist wahrscheinlich eine weit verbreitete Tatsache. Aber nur wenige Menschen wissen auch, dass es nicht nur wichtig ist, dass man frühstückt, sondern vor allem, was man denn frühstückt. Als ausgewogen wird ein Frühstück bezeichnen, wenn es folgendes enthält: Milch oder Milchprodukte, die eine wichtige Quelle von Eiweiß und Kalzium sind; Vollkorngebäck oder Vollkornflakes als Quelle von Kohlenhydraten; eine qualitativ hochwertige Quelle von Fetten wie etwa Nüsse und Kerne; und natürlich Obst als Quelle natürlicher Balaststoffe, Vitamine und Mineralien.

Folgende Auswahlvorschläge eignen sich für ein ausgewogenes Frühstück:

  • Müsli mit Obststücken und Joghurt
  • Omelette mit Gemüse und Käse; Vollkorngebäck
  • Sandwich mit Vollkorngebäck, Käseaufstrich und einem hart gekochten Ei
  • Haferbrei mit Zimt, Muskatnuss und Ahornsirup oder Honig
  • Knäckebrot mit Hummus und Oliven
  • Bananenshake
  • Frischer Kuhkäse mit Schmand und Körnern, zu Vollkorngebäck gereicht
  • Cranberrymuffin und Joghurt
  • Vollkornsandwich mit fettarmem Schinken und frisch gepresster Obstsaft
    Vollkorntoast mit Butter und zuckerarmer Marmelade

Du bist auch, was du trinkst

Kaffee ist wahrscheinlich der häufigste Weggefährte von vielen berufstätigen Menschen, und andere Getränke werden oft vernachlässigt. Auch wenn das Koffein die Wachsamkeit und Konzentration verstärkt, ist es auch wichtig, ihn in Maßen zu genießen, weil er sonst Unruhe, Schlaflosigkeit und Magenprobleme verursachen kann, wie etwa Sodbrennen. Anstatt dem zweiten oder dritten Kaffee greifen Sie lieber zu schwarzen oder grünem Tee.

Für die Produktivität ist es außerordentlich wichtig, dem Körper genug Flüssigkeit zuzuführen, denn auch schon die kleinsten Symptome der Dehydration führen schon zu Konzentrationsverlust, Müdigkeit und Kopfschmerzen. Deswegen sollten Sie sich an Ihrem Arbeitsplatz immer genügend stilles Wasser bereit halten, das sie auf den Tag verteilt trinken können. Auch eine gute Wahl sind natürliche, frisch gepresste Säfte und kohlensäurehaltige Getränke und Alkohol sollten auf jeden Fall vermieden werden.

So erlangen Sie schnell wieder Ihre Energie zurück

Die meisten von uns haben den Teil des Tages erlebt, der häufig um etwa 3 Uhr Nachmittags liegt, wenn wir plötzlich einen Absturz der Energie bemerken, unkonzentriert, müde und schläfrig werden. Dieses Nachmittagsdown treibt die meisten Menschen dazu, nach etwas Süßem zu greifen. Schlauer wäre es aber, eine hoch proteinhaltige Zwischenmahlzeit zu sich zu nehmen. Proteine erhöhen die Konzentration und aktivieren Gehirnzellen, die Impulse an den Körper senden und ihm sagen, dass er die Energiespeicher nutzen soll. Wir arbeiten so effektiver und bleiben schlank.
Auch sollten Sie nicht länger als drei Stunden nichts gegessen haben.

Eine gelungene Lösung sind einige Zwischenmahlzeiten, die Sie sehr leicht immer in Greifnähe halten können:

  • Verschiedene Obst- und Gemüsesorten
  • Knäckebrot, Reiskräcker, Müsliriegel oder Früchteriegel
  • Trockenobst, wie etwa Feigen, Pflaumen oder Aprikosen
  • Studentenfutter oder ein Nuss-Mix
  • Verschiedene Käsesorten in Würfeln
  • Sojapudding

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