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Samstag, März 28, 2020

Das Geheimnis langer und glücklicher Ehen

Wer eine Partnerschaft eingeht, möchte natürlich auch, dass es ein Leben lang hält. Aber viele gehen manchmal mit falschen Vorstellungen und einer rosa Brille...
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    Risiken bei einer Brustvergrößerung

    Schönheitsoperationen gehören mittlerweile weltweit schon zur Tageordnung. Alleine in Deutschland finden jährlich mindestens 20.000 Brustvergrößerungen statt, die in den meisten Fällen nur aus ästhetischen Gründen vollzogen werden.

    Erschreckenderweise werden aber die Patienten immer jünger und sogar Teenager mit 15 Jahren wünschen sich jetzt zum Geburtstag keinen Ausflug nach Disneyland, sondern einen schönen Silikonbusen. Bei Minderjährigen ist allerdings die schriftliche Einverständniserklärung der Eltern Voraussetzung, in seriösen Arztpraxen und Kliniken finden mit den Patienten diesbezüglich auch wichtige Informationsgespräche statt, da im Prinzip jede Operation mit einem gewissen Risiko verbunden ist.

    Welche Risiken gibt es?

    Obwohl Brustvergrößerungen oder fachsprachlich auch Mamaaugmentation genannt, mittlerweile zu Routineoperationen gehören, besteht wie bei jedem anderen chirurgischen Eingriff auch, das Risiko von Komplikationen. Dazu gehören beispielsweise:

    • Komplikationen bei der Anästhesie
    • Nachblutungen
    • Infektionen oder Entzündungen
    • Dislokation der Implantate
    • Kapselfibrosis
    • Narbenbildung

    Brustvergrößerung mit Vollnarkose

    In der Regel finden diese Operationen unter Vollnarkose statt, der Eingriff dauert zwischen 45 und 90 Minuten. Im Normalfall sollte es bei der Narkose bei einer gesunden Patientin zu keinen Komplikationen kommen, da der Organismus bei dieser verhältnismäßig kurzen Operationsdauer und dem Eingriff auch nicht besonders stark belastet wird. Allerdings besteht bei Stoffwechselerkrankungen, Lungenkrankheiten, sowie bei Herz- und Kreislaufbeschwerden ein höheres Risiko.

    Nachblutungen und Entzündungen bei einer Brustvergrößerung

    Nachblutungen und Hämatome können, sollten aber nicht auftreten, da die Ärzte in der Regel eine Drainage während der Operation anlegen, so dass das Blut nach außen fließen kann und sich somit auch kein Bluterguss bildet. Was die Wundinfektionsgefahr angeht, so ist diese bei Brustvergrößerungen auch nicht höher als bei anderen chirurgischen Eingriffen.

    Dislokation der Implantate

    Silikonimplantate können sich im Körper verschieben, wenn sie nicht in einer optimalen Lage platziert werden, oder wenn das Implantatlager nicht stabil genug ist. Die Dislokation kann auch zu einem späteren Zeitpunkt erfolgen, sie ist an der asymmetrischen Brustform erkennbar. Der Heilungsprozess ist deshalb für die Patientinnen für die ersten sechs Wochen nach der Brustoperation sehr wichtig, da die Dislokation auch durch ruckartige Bewegungen, durch Druck auf die Brüste, oder auch durch sportliche Aktivitäten entstehen kann.

    Kapselfibrosis

    Bei der Kapselfibrosis kann es zu einer schmerzhaften Verhärtung und im schlimmsten Fall zu einer Verformung der Silikon-Implantate kommen. Der Name Kapselfibrosis bezieht sich auf eine sogenannte Kapsel, die der Organismus gegen so gut wie jeden Fremdkörper bildet. Diese immunologischen Fremdkörperreaktionen können durchaus und vorwiegend in späten Jahren auftreten und gehören mit zum größten Risiko bei einer Brustvergrößerung.

    Brustvergrößerung im Überblick

    Bei der Brustvergrößerung werden die Implantate in operativ vorbereiteten Taschen entweder über oder auch unter dem Brustmuskel untergebracht, zu den sogenannten Taschen kommt es durch das anheben vom Brustgewebe. Dazu wird ein ca. 5-10 cm langer Schnitt in der Achselhöhle vorgenommen, in der Unterbrustfalte, oder gegebenenfalls auch am Warzenhof. Die Narbe ist dadurch nach einigen Wochen überhaupt nicht mehr sichtbar. In vielen Fällen wird auch gleichzeitig eine Straffung der Brust vorgenommen. Kleinere Eingriffe können auch mit lokaler Anästhesie vorgenommen werden, in diesem Fall erfolgt die Brustauffüllung durch eine Einzelkanüle oder durch eine Pumpe.

    Aus was bestehen die Implantate zur Brustvergrößerung?

    Die meisten Implantate bestehen aus weichem Silikon, die entweder eine texturierte oder eine glatte Hüllenstruktur haben. Die Formen sind meistens anatomisch oder linsenförmig. Die Prothesen sind mit Silikon in Gelform gefüllt, so dass auch keine Gefahr zum Auslaufen der Flüssigkeit vorhanden ist. Es gibt aber auch Implantate, die mit Kochsalzlösungen gefüllt sind und wegen dem optischen Aspekt und möglichen Geräuschen nicht unbedingt empfehlenswert sind. Implantate bei Brustvergrößerungen haben in der Regel eine beschränkte Haltungszeit, so dass man normalerweise nach zehn Jahren eine erneute Brustoperation über sich ergehen lassen muss.

    Wer trotz den vorhandenen Risiken eine Brustvergrößerung vornehmen lassen will, sollte unbedingt einen seriösen und vertrauensvollen Arzt suchen und sich auch nach der Herkunft der Silikonimplantate erkundigen. Im Normalfall muss eine Brustvergrößerung aus eigener Tasche bezahlt werden, da die Krankenkassen diese Eingriffe nur in seltenen Fällen übernehmen, wie es beispielsweise bei Brustkrebspatienten der Fall ist. Die Kosten belaufen sich zwischen 4.000 und 6.000 Euro, da nicht nur die Operation bezahlt werden muss, sondern auch Narkosemittel, die Implantate, das Operationsmaterial und auch die Nachbehandlungen. Auf keinen Fall sollte man sich preiswerte Silikonimplantate aus dem Ausland beschaffen, da vor allem bei Billigangeboten über das Internet ein erhöhtes Risiko besteht und in solchen Fällen auch absolut kein Anspruch bei Komplikationen besteht. Man sollte sich also nur auf verlässliche Ärzte und Kliniken verlassen, die sich auf diesem Gebiet spezialisiert haben, also Fachärzte der plastischen und ästhetischen Chirurgie, die wenn möglich nachweisbar auch den DGÄPC oder den DGPRÄC Fachgesellschaften angehören sollten.

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