Eheprobleme durch Schwiegereltern | Beziehung | Forum

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Eheprobleme durch Schwiegereltern
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Aug 18, 2014 - 22:59
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Hallo zusammen,

ich habe ein großes Problem. Mein Mann(32) und ich(33) sind nun seit 5 Jahren zusammen, davon 2,5 Jahre verheiratet und haben einen kleinen, einjährigen Sohn. Bis auf ein paar kleine Reibereien verstehen wir uns wirklich super, sind ein tolles Team und lieben einander sehr. Eigentlich ist alles perfekt, eigentlich.
Nun zu dem Problem. Als wir zusammen gekommen sind, habe ich noch mit meinem Ex-Freund und einem Bekannten in einer WG gewohnt. Ex-Freund und neuer Freund passt natürlich nicht, von daher war uns beiden daran gelegen das sich dieser Zustand ändert. Da wir schon lange vorher befreundet waren und uns nicht erst kurz kannten, war es mein Wunsch das wir uns eine gemeinsame Wohnung suchten. Mein Mann sah das etwas anders. Er hat bis dato noch bei seinen Eltern gelebt und sein Vater hatte extra für ihn das Dachgeschoss ausgebaut damit er dort wohnen kann.
Auf Grund eines finanziellen Engpasses blieb mir also keine andere Möglichkeit als erstmal dort einzuziehen, obwohl ich der Meinung war und bin das ein gesunder Abstand zu den Eltern ab einem gewissen Alter einfach sein muss. Mein Mann hat darin kein Problem gesehen. Das Haus hat eine Wohnfläche von über 300 qm. Unten wohnen seine Eltern, in der 1.Etage seine Großeltern und wir hatten das DG mit einer Fläche von 50 qm, quasi ein Apartment. Insgesamt wohnten wir 3 Jahre dort, bis ich schwanger geworden bin. Mit den Eltern kam ich bis zu diesem Zeitpunkt auch einigermaßen zurecht, doch als wir meiner Schwiegermutter sagten das wir nun eine eigene Wohnung hätten war sie alles andere als begeistert. Sie drehte sich kommentarlos um und knallte die Tür hinter sich zu. Ich hatte schon vorher das Gefühl das sie etwas gegen den Auszug ihres Sohnes hat, habe es aber erstmal für mich behalten. Es gab jedoch ein paar, wie ich finde schwerwiegende Situationen die dafür gesorgt haben das sie mir sehr unsympathisch geworden sind.
Irgendwann rief mein Mann mich vollkommen aufgewühlt auf der Arbeit an und sagte mir das auf Grund eines belanglosen Streits, indem er nicht das getan hat was der sein Vater wollte, er versucht hat ihn zu schlagen. Für mich ist es vollkommen unverständlich wie man sein eigenes Kind schlagen kann aber leider war es auch nicht das erste Mal.
Dann, über ein Jahr später, als die Oma meines Mannes in einem schlechten Gesundheitszustand war, überreichte sie meiner Schwiegermutter fast 100.000 Euro. Mein Mann und ich wussten noch nichts davon, bis seine Eltern uns 5000 Euro zur bevorstehenden Hochzeit schenkten. Erst einen Abend später haben wir von den 100.000 Euro erfahren. Wir waren natürlich erstmal froh das wir nicht mehr so viel für unsere Hochzeit sparen mussten und haben nicht weiter darüber nachgedacht.
Erst als die Oma verstorben ist und mein Mann nicht einen Cent bekommen hat, wurden wir stutzig. Ich muss dazu sagen das er bei seiner Oma aufgewachsen ist weil seine Mutter ab dem dritten Monat wieder voll arbeiten gegangen ist. Bei seinen Eltern musste er sogar bis zum 12. Lebensjahre in deren Ehebett schlafen weil er kein eigenes Kinderzimmer hatte. Seine Oma war wirklich toll und ihr war alles daran gelegen das er zu Hause auszieht und ein eigenes, schönes Leben führt und eigentlich hat sie auch immer für ihn gespart, eigentlich.
Mein Mann hat sich lange nicht getraut seine Eltern darauf anzusprechen aber als er es dann doch getan hat, sagten Sie nur das sie damit etwas am Haus machen, sich ein Auto kaufen, Möbel kaufen, Klamotten kaufen...
Wohl bemerkt, ich war schwanger und wir hatten weder Möbel, noch grossartig etwas gespart. Leider durften wir aus dem Dachgeschoss das von da an leer stand, nicht mal 2 Lampen und den Herd mitnehmen - hatten ja die Eltern bezahlt und wenn der Vater die untere Küche mal renoviert möchte er schliesslich oben kochen, also hat mein Mann wieder alles zurück gebracht. Freundlicherweise hatte seine Mutter dann doch ein bisschen Mitleid und hat uns einen Herd gekauft, von dem sein Vater nichts wusste und meinem Mann auf Nachfrage 3000,- gegeben. Ich war schon erschrocken das er so wenig stolz besass. Wie auch immer, als wir dann ausgezogen sind war ich bereits hoch schwanger, sie haben mir weder beim packen geholfen, noch einen Karton abgenommen und beim Umzug haben sie sich nicht einmal blicken lassen. Dabei hätten wir die Hilfe gut gebrauchen können, da ich ja nicht viel machen konnte.
Von da an hatte ich ehrlich gesagt kein Interesse mehr den beiden noch einmal zu begegnen, wollte meinem Mann aber nicht weh tun, also habe ich mich zusammen gerissen. Wochen später hatte mein Mann sie dann mal zum Kaffee eingeladen und seine Mutter hat wirklich nicht ein positives Wort über unsere Wohnung verloren, ganz im Gegenteil, es hat ihr nichts so wirklich gefallen. Ich muss dazu sagen, wenn man die Wohnung vor unserem Einzug kannte, hatte man das Gefühl in der Zwischenzeit ist ein Wunder geschehen. Sie sah super aus.
Naja und so ging es dann nur noch weiter, jedes Mal wenn sie da war gab es wieder etwas das ihr nicht gefallen hat, was mein Mann wieder nicht toll gemacht hat und und und. Mein Mann tut mir so Leid und es verletzt ihn so sehr das seine Eltern ihm nicht einmal sagen können das sie stolz auf ihn sind oder das sie froh sind das es ihm gut geht. Nichts, wirklich nichts positives kommt ihnen über die Lippen. Wenn eine Äußerung, dann natürlich Kritik.
Das Schlimme an dieser Situation ist das meine Schwiegereltern unbedingt möchten das wir bei ihnen einziehen und mein Mann es trotz allem auch möchte weil er den finanziellen Vorteil sieht. Wir könnten uns ja viel mehr erlauben. Dabei verdienen wir schon nicht schlecht und führen ein schönes Leben. Das reicht ihm aber nicht. Er möchte ein grosses Haus, ein teures Auto, u.s.w.. Ich werde wahnsinnig, für ihn ist dies sehr wichtig.
Nun hat sein Vater ihm auch noch die Pistole auf die Brust gesetzt, entweder du ziehst hier ein oder ich verfasse ein Testament nach dem Du nichts erben wirst.
Das macht mich so wütend, wenn es meine Eltern wären, wären sie bei mir unten durch aber mein Mann nimmt sie immer in Schutz, es würde mich nicht betreffen und ich würde übertreiben und ich es wäre schon krankhaft so zu Ihnen zu stehen, schließlich haben sie früher alles für ihn getan und naja, gestern hat er mir dann an den Kopf geworfen das er mich nie geheiratet hätte wenn er gewusst hätte das ich mich so dagegen sträube dort zu wohnen. Leider habe ich von ihm diesbezüglich keine Loyalität zu erwarten.
Sie haben sich auch noch mehr geleistet aber das sind erstmal die wichtigsten Punkte.
Jetzt verstehe ich die Welt wirklich nicht mehr. Übertreibe ich?? Tu ich Ihnen wirklich unrecht?? Ein Feedback würde mir echt weiter helfen.

LG

Elsa

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Sep 5, 2014 - 1:47
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Hallo,
dein /euer Glück ist, dass ihr ausgezogen seid. Mir hat einmal ein Eheberater gesagt, dass ich der Schwiegermutter nicht die Macht über mein Lben zu geben brauche. Wir waren schon über 20 Jhre vereheiratet, bis das endlich gesagt wurde. Du brauchst deine schwigermutter nicht, sie braucht dich, um ihren Sohn zu halten und darum ist sie ziemlich grantig zu dir. Klingt komisch, aber wenn du genauer hinschaust stellst du fest, dass sie sauer auf sich selber ist, weil sie es nicht schafft ein super Verhältnis aufrecht zu haben, weil sie nicht loslassen kann. sie ist enttäuscht von sich selber und überträgt ihre schlechte Laune auf die Person, die (nach der Oma) ihrem Son am Nächsten steht.
Auch deinem Mann würde die Trennung von seinem Vater gut tun, aber das wird er nur von einem Fachmann annehmen wollen.
Du kannst versuchen eine Beratung aufzusuchen. Zunächst alleine, um deine Sorgen los zu werden, dann um Hilfe für eure Beziehung zu bitten. Im zweiten Gespräch seid ihr dann beide da. Manchmal hift es auch in einer solchen Sitzung zu sagen, dass ihr euch liebt und dabei in eure Augen zu schauen. Ein Versuch ist es wert.
Eltern sterben einmal, viele Paare leben erst dann auf. das muss nicht sein.
Wieder einzuziehen bei den Eltern ist das Ende eurer Beziehung, das Ende eurer Keinfamilie, das Ende von dir und birgt Konfliktpotential zwischen dir und eurem Kind.
Dein Mann wird als 50 Jähriger noch unter der Macht seines Vaters leiden und wenn er sich nicht abnabeln kann/ wehren kann, dann auch noch mit 70!
Das ist unnötig. Er ist in der Lage seinem Vater die Sitirn zu zeigen...und Erbe????
Seinen Pflichtteil erbt dein Mann ohnehin. Mit diesem Trick hat schon mancher Elternteil versucht eine Familie zu zerstören.
Zieht nicht in deas Haus eurer Eltern zurück, sie dürfen selber lernen loszulassen, es ist nicht deine Aufgabe ihnen das zu erklären.
Seine Eltern werden schon deinem Mann nicht verloren gehen, egal wie verzweifelt sie an ihrem "Kind" festhalten. Wichtig aber ist, dass ihr die Zeit für euch nutztL Lass deine Schwiegereltern über dich herziehen, du könntest es ihnen ohnehin nicht recht machen, du hast ihnen ja schon ihren Lebensmittelpunkt genommen, den sie sich mit ihrem Sohn erhofften. Schwiergig ist die Situation auch wenn dem alten Vater die Hand ausrutscht. Wie viel Schwäche will er noch zeigen, wenn er Macht demonstrieren möchte? Was machst du, wenn dein Mann so dumm ist und zurück zu seinen Eltern zieht (in die zu kleine Wohnung: 50 qm zu dritt?), schaffst du es dann standhaft zu bleiben und mit eurem Kind nicht hinterher zu ziehen.
Können deine Eltern, Geschwistern, Freunde dir helfen? Auch dabei helfen, dass du und dein Kind in der alten Wohnung bleibt? Dann müsstest du sehr viel Geduld aufbringen, um darauf zu bauen, dass dein Mann sich entscheidet: für seine von ihm liebevoll erschaffene Kleinfamilie die ihn wirklich liebt. Eheberatung kann helfen , aber aufpassen die Beratung nicht gleich zur Trennungsberatung mutieren lassen. Sei stark und mutig.
Viel Erfolg

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