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5 vor/nach 12...Hibt es Rettung? Hilfe....
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Feb 12, 2014 - 9:46
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Bitte nimmt Euch Zeit zum durchlesesen und hilft mir...

Ich und mein Ehemann sind beide 35 Jahre und kommen ursprünglich aus Balkan. Ich lebe hier 22 und mein Mann seit 9 Jahre. Wir haben 2 Söhne (7 und 1). Wir Arbeiten beide 100% (ich bin eine höhere Sachbearbeiterin im Büro und mein Mann arbeitet als Elektronmechaniker in einer Fabrik).

Wir haben und hatten immer sehr viel Streit in unserer Ehe. Wir könnten nie normal Miteinander kommunizieren und Probleme lösen. Nach einem Streit ignoriert mich mein Mann meistens. Er behandelt mich wirklich wie die Luft. Manchmal tage- und manchmal Wochenlang. In diesen Situationen habe ich dann meistens tagelang um ihn gekämpft, in angebettelt, vor ihm geweint, früher hatte er sogar mit der Scheidung gedroht (bis ich Einmal dem auch zugestimmt habe), ich war immer am Boden zerstört und habe es meistens schlussendlich geschafft ihn zu verführen und nach dem Sex hat er meistens etwas nachgelassen und alles wurde immer wie "besser" (also nicht wirklich, es war immer nur beruhigt, da wir nie einen dieser Streitauslöseprobleme tatsächlich gelöst haben).

Nun seit Anfangs Januar 2014 spricht mein Mann nicht mehr mit mir. Wir funktionieren nur noch. Erledigen unsere Pflichten und kommunizieren nicht. Wenn ich was frage, antwortet er kurz auf meine Fragen, schaut mich jedoch nicht oder sehr selten dabei an. Er macht sich nicht mal die Mühe ganze Sätze auszusprechen. Wenn er was Fragt, dann sehr abstossen und arrogant. Ich antworte ihm mit einer normalen und sanften Stimme, aber mehr sage ich auch nicht. Wenn ich über nicht wichtige alltägliche Sachen spreche (Nachrichten, Wetter, Arbeit usw.), kommt keine Reaktion. Es ist, als ich mit einer Wand reden würde.
Auslöser dieser Situation war (wie immer) ich! Ich habe ihm so einiges auf den Kopf geworfen! Jahrelang habe ich immer alles erledigt, war für ihn da, habe gekocht, mich um die Kinder und Haushalt gekümmert, um die Wäsche, um das Essen, um die Rechnungen, einfach um alles alles. Ich habe ihn jeweils verschönt, da ich weiss, dass seine Arbeit körperlich anstrengend ist, er kommt immer sehr müde nach Hase und hat viel Rückenschmerzen und nebst dem dachte ich, dass mein Verhalten Ausdruck meiner Liebe ist und so würde er mir seine Liebe mit gleichem Mass zurückgeben. Es war aber nicht so. Für ihn ist das keine Bestätigung der Liebe. Ich weiss nicht was er unter der Liebe versteht.

Nun habe ich im Januar gesagt, dass ich so weiter nicht mehr kann und sich etwas daran ändern soll. (es war nicht das erste Mal, das ich ihm dies gesagt habe, aber es hat sich bis jetzt nie wirklich was verändert).

[Nur damit Sie es wissen, ich habe eine sehr grosse Macke in meinem Charakter. Ich kann nämlich in Beziehungen mit den Menschen nicht umgehen. Ich weiss nicht wie man diplomatisch redet, ich bin sehr direkt und sage was ich meine und dies kommt oft falsch oder verletzend hinüber. Ich gebe mir sehr Mühe meine Wörter zu wählen, aber es scheinen immer die falschen zu sein. Ich rede aber nicht schlecht, beleidigend, erniedrigend oder vulgär. Im Berufsleben bin ich aber sehr erfolgreich und hatte nie irgendwelche Schwierigkeiten, obwohl ich vorwiegend mit Männern zu tun habe.]

Ich habe grundsätzlich 3 Sachen angesprochen (bzw. ihm auf den Kopf geworfen):

- Er soll im Haushalt mitmachen, auch kochen und sich um die Kinder kümmern. Er habe nicht nur Rechte, sondern auch Pflichte was die Kinder angeht.

- Wenn wir in die Ferien gehen (ca. 3x im Jahr in unser Heimatland), will ich nicht immer alleine bzw. die meiste Zeit mit den Kindern zu Hause sitzen, während er Stundenlang tags und abends mit den Kollegen ausgeht. (Nur damit es klar ist, es geht hier nicht um Eifersucht und dies habe ich ihm auch gesagt). Ich verlangte, dass ich das auch dasselbe in den Ferien habe wie er (Ausgang, Kontakte und usw.). Dazu sagte ich, dass ich möchte, dass wir auch mal wo anders in die Ferien gehen und nicht nur "nach Hause" in unser Heimatland.

- Ich habe ihm gesagt, dass ich möchte, dass er sich mehr Zeit für mich nimmt und dass wir mehr Sex haben (bin nicht sicher, ob er wirklich realisiert hat, was ich gesagt habe. Ich hatte einfach Angst, auch hier so direkt zu sein, weil ich es früher schon x-Mal angedeutet habe).

Nun seit dem lebe ich in einer Hölle!!

Er gibt sich tatsächlich grosse mühe im Haushalt, geht Einkaufen, kümmert sich mehr um die Kinder, bringt den kleinen ins Bett, macht etwas mehr mit dem Grösseren, aber gegenüber mir kommt nur noch die Ignoranz und die Abweisung. Wenn ich ihn frage wie es ihm geht, sagt er immer nur „gut“, wenn ich ihn frage, ob er müde sei, antwortet er immer mit „nein“.. Aber ich sehe es, er ist völlig erschöpft und mir tut es fast leid.

Er lässt mich nicht mal ihm ein Küsschen beim Verabschieden oder beim Wiedersehn zu geben. Er grüsst mich nicht.

Wenn er sich aber ein Sandwich zum Mitnehmen macht, macht er mir auch eins. Wenn er sich einen Kaffee macht, fragt er mich auch, ob ich einen möchte (zwar mit einer sehr groben und arroganten Stimme, aber er fragt). Ist das aus Mitleid, wegen dem schlechten Gewissen, aus Anstand oder sogar aus der Liebe? Ich verhalte mich gleich mit ihm (Essen zum Mitnehme, Kaffe usw..) nur dass meine Stimme normal und mild ist.

Was dieses Mal anders als bei bisherigen Streitereien ist, ich weine nicht herum, ich kleide mich schön, ich lache und probiere nach aussen "glücklich" zu erscheinen, ich mache viel mit den Kindern,gehe mit ihnen auf Spielplatz, jedes mal frage ich ihn, ob er mitkommen will, aber er will nie. Er sitzt da auf seinem geliebten Sofa im Wohnzimmer vor dem Fernseher und mit seinem geliebten Laptop (Im Streit habe ich ihm auch gesagt, dass er sein Füdlikleber vom Sofa lösen soll).
Ich habe letzten Donnerstag angefangen über dem Mittag ins Fitness zu gehen. Bin nicht sicher, ob dies meinem Mann auch recht ist, kann mir vorstellen, dass er darüber nicht so froh ist, ich habe es einfach gemacht und ihm gesagt, dass ich das mache (er hat nicht darauf reagiert).

Letzten Samstagabend haben wir 2.5h in unserem Bett gelegen und uns herumgewälzt und schlussendlich hat er mich zuerst zufällig berührt und dann absichtlich und mir klar gemacht, dass wenn wir Sex haben, dadurch sich nichts einfach so zu besserem verändern wird. Ich habe es wie eine Frage verstanden, ob ich Sex unter diesen Umständen haben will. Ich habe mich darauf eingelassen und habe es genossen, obwohl wir uns nur auf die Geschlechtsteile konzentriert haben und nicht wirklich diese tiefe innere Nähe hatten. Er hat sich dabei sehr Mühe gegeben und sich mehr um mich, als ich um sich selber gekümmert. Er sagte auch, wenn ich will kann ich schlafen und mich entspannen.
Danach hat sich jeder auf die eigene Seite gedreht und am nächsten Tag war wieder die Ignoranz und kein Gespräch. Ich und meine Seele haben sich natürlich die ganze Nacht ausgeweint und etwas (weiss nicht was) hat so wehgetan. Obwohl ich diesen Sex auch gewollt habe (und ich will es immer noch), hatte ich noch nie solchen Sex, wo sich jeder auf die eigene Seite dreht und nicht mal Hände haltet. Mir ging es irgendwie schlecht danach.

Was war den das von seiner Seite aus? Ein bedienungsloser Sex (verstehe ich nicht, aber anscheinend soll es dies geben), ich denke, dass sich mein Mann selbst befriedigt und nicht unbedingt in solchen Krisensituation auf Sex mit mir „angewiesen“ ist, war es Liebe, wollte er mir entgegenkommen, meinem Verlangen von mehr Sex, warum gibt er sich solche Mühe und liegt 2.5h im Bett bevor er was anfängt, warum hat er sich so um mich bemüht, oder ist es eine Art seiner eigener Bestätigung die ich nicht verstehe ????

Was soll ich nun machen? Kann mir jemand konkrett helfen?

Ich habe unetliche Ratgeber gelesen, aber keiner gleicht meiner Situation und ich komme nicht weiter. Er hat mich nicht verlassen (ich ihn auch nicht), wir essen gemeinsam, schlafen in gleichem Bett, wir haben Kinder, ich habe keine Möglichkeiten der Kontaktsperre.
Zu Hause schaue ich schon, dass ich nicht die ganze Zeit im Wohnzimmer mit den Kindern bin, weil mich sein Kleben mit dem Sofa auf die Nerven geht und ich darauf wütend werde. Wenn die Kinder schlafen, gehe ich oft in die Waschküche, glätte, höre Musik, oder lese was im Bett. Ich gehe ihm möglichst aus dem Weg, beschäftige mich selber und probiere ihm Platz zu machen damit er mich auch vermisst. Aber er vermisst mich anscheinend doch nicht oder?

Ich habe ihm heute morgen per sms geschrieben, dass ich in solcher Ehe unglücklich bin und ich denke, dass er auch unglücklich ist. Und ich nicht mehr sehr lange so weitermachen werde, wenn er sich nicht freundlich und anständig mit mir benimmt. Ich sagte auch, dass ich mit zusammen mit ihm wircklich etwas verändern will.

Ich liebe meinen Mann, aber ich will nicht, dass alles wieder zu altem wird (Haushalt, Ferien und zu wenig Sex). Ich verstehe, dass er verletzt ist, ich habe ihm Quasi auf den Kopf geworfen, dass alles was er in den letzten 9 Jahren Ehe gemacht hat nicht gut oder nicht genügend gut ist und er soll sich von seinem Sofa lösen. Wie geht es weiter? Ich kann sein Verhalten nicht abschätzen, was geht in ihm vor? Was will er? Soll ich leiden? Will es sich trennen/scheiden? Hat er auch Angst, dass ich ihn verlasse? Soll ich wieder betteln und weinen? Zerstört am Boden liegen?

Hilfe, ich will ihn nicht verlieren, ich hab natürlich auch Angst. Er leidet auch, dass sehe ich, aber was soll ich machen? Ist er einfach sehr stur und dickköpfig (ja das ist er, ich kenne ihn und er bekommt immer alles was er will, aber was will er eigentlich?)

Wie verliebt er sich wieder in mich? Bald steht unser Hochzeitstag an, soll ich ihm was schenken oder nicht?

Und sagen Sie bitte, bitte nicht, wir müssen miteinander reden. Wir können nicht reden!!! Und zu einer Therapie will er nicht, ich habe ihn schon früher darauf angesprochen. Es geht darum, was ich in dieser Situation tun kann und wie ich mich verhalten soll.

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