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Sonntag, April 5, 2020

Hilfe bei häuslicher Gewalt

Durch das Coronavirus bleiben Familien zu Hause, die meisten Geschäfte sind geschlossen und eventuell kommen Existenzängste hinzu. In nicht jeder Familie führt dies zu...
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    Liebe auf Distanz – So geht man eine Fernbeziehung richtig an

    „Kein Weg ist zu weit, wenn die Liebe treibt.“ Dieses Sprichwort hat seine Berechtigung, wenn man bedenkt, dass jeder Achte Deutsche eine Fernbeziehung führt.

    Für viele Paare bleibt nur das Wochenende um Zärtlichkeiten auszutauschen, die gegenseitige Nähe zu spüren und gemeinsame Unternehmungen zu machen. Doch zwei Tage können (im wahrsten Sinne des Wortes) wie im Flug vergehen: Eben hat man sich noch über das langersehnte Wochenende gefreut, schon muss man sich wieder verabschieden. Sonntags-Blues sind da bereits vorprogrammiert. Doch wie kann man diese verhindern und wie kann auch eine Fernbeziehung erfüllend sein?

    Die Situation annehmen und akzeptieren

    Nicht jeden Abend neben dem Partner einschlafen zu können, die Tatsache, dass Sexualität und körperliche Nähe auf festgelegte Zeiten beschränkt sind und der fehlende Alltag: All das ist für viele Paare deprimierend. Doch es hilft nichts, den Kopf hängen zu lassen. Man sollte stattdessen das Beste aus der Situation machen und versuchen, eine positive Grundeinstellung zu entwickeln, auch wenn das oftmals leichter gesagt ist als getan. Damit tut man nicht nur sich selbst einen Gefallen, sondern auch seinem/seiner Liebsten.

    Verständnis zeigen

    Stress auf der Arbeit, Wäsche, die unbedingt gebügelt werden muss und ein voller Terminkalender sind Grund genug, um gereizt und unausgeglichen zu sein. Das kennt jeder und deshalb ist es umso wichtiger Verständnis für seinen Partner aufzubringen, wenn dieser einmal einen schlechten Tag hatte. Einfach in den Arm nehmen und „runterholen“ geht da leider nicht, doch schon die richtigen Worte können trösten.
    Häufiger Fehler: Dem Partner weniger von sich zu erzählen, weil man denkt, er hat genug um die Ohren. So zieht man sich unbewusst zurück.

    „Vertrauen…

    …wird dadurch erschöpft, dass es in Anspruch genommen wird“, sagte einst Bertolt Brecht. Je seltener man sich sieht, desto öfter spielt das Gedankenkarussell verrückt und man malt sich die unwahrscheinlichsten Dinge aus. Ertappt man sich dabei, sollte man die Stopptaste drücken, denn außer schlechter Laune kommt dabei nichts rum. Ein weiterer Tipp: Das Selbstwertgefühl stärken und sich seiner eigenen Fähigkeiten bewusstwerden. Wen die Eifersuchtsgefühle dennoch plagen, kann mit seinem/seiner Liebsten über diese Verlustängste sprechen. Er/ Sie wird bestimmt Verständnis zeigen.

    Stets sollte man im Hinterkopf behalten: Vertrauen ist die Basis einer jeden Beziehung und gerade bei der Liebe auf Distanz ist ein gesundes Maß an Eifersucht ratsam.

    Nicht zu hohe Erwartungen haben

    Auf dem Wiedersehen lastet ein großer Druck, da die meisten Paare eine zu hohe Erwartungshaltung an dieses haben. Doch damit erreicht man genau das Gegenteil: Das Wochenende ist von Streitigkeiten und Unstimmigkeiten geprägt und alles andere als entspannt. Schnell ist man enttäuscht, wenn das ersehnte Wochenende nicht so verläuft, wie man es sich vorgestellt hat.
    Ob Kino, Freunde oder Familie: Auch wenn man mit seinem Partner in der gemeinsamen Zeit am Liebsten so viel wie möglich unternehmen möchte, sollte man sich davor hüten, das Wochenende mit Terminen vollzustopfen. Besser ist es, auch mal Spontaneität zuzulassen und gelassen an das nächste Treffen heranzugehen.

    Kommunikation

    Die Gefahr ist groß, dass man sich aufgrund der Distanz und der daraus resultierenden fehlenden Nähe auseinanderlebt. Daher ist es wichtig, dass man regelmäßig in Kontakt tritt, um sich von seinem Tag zu erzählen, Neuigkeiten auszutauschen, Probleme anzusprechen oder sich einfach nur zu sagen, wie sehr man sich liebt. Man sollte jedoch darauf achten, dass man nicht nur über Probleme spricht, sondern sich auch über positive Aspekte austauscht. Am besten sollte man feste Telefonvereinbarungen treffen. So kann sich jeder auf das Telefonat einstellen und muss den anderen nicht „abwürgen“, weil man noch einen Termin oder etwas zu erledigen hat.
    Tägliches Telefonieren kann auf Dauer zu einer lästigen Angelegenheit werden und manchmal wünscht man sich, einen Abend nicht den Hörer ans Ohr, das schon ganz heiß und rot geworden ist, halten zu müssen. Eine tolle Alternative ist Skype, ein kostenloser Instant- Messaging-Dienst, mit dem Videoanrufe und vieles mehr möglich sind. Wenn man einmal keine Lust zu telefonieren hat, sollte man das seinem/seiner Liebsten auch offen kommunizieren. Das Chatten über WhatsApp oder das Schreiben von Sms kann genauso schön sein und ist manchmal einfacher in den Alltag zu integrieren.

    Nicht zwei Singles, sondern ein Paar

    Unter der Woche alleine, am Wochenende zu zweit. Da neigen manche Paaren dazu, Entscheidungen alleine zu treffen, nicht von den eigenen Gefühlen offen und ehrlich zu erzählen und wichtige Probleme mit sich selber auszumachen. Tritt diese Situation ein, kann es schnell passieren, dass man sich nicht mehr als „Team“ wahrnimmt, sondern als Einzelpersonen, die Entscheidungen über den Kopf des anderen hinweg treffen.

    Leidenschaft erhalten

    In der Zeit, in der man voneinander getrennt ist, muss man leider auf Sex und jeglichen körperlichen Kontakt verzichten. Aber man kann sich die Tage oder Wochen bis zum nächsten Wiedersehen etwas versüßen, indem man sich sexy Fotos oder antörnende Nachrichten schreibt, um die Vorfreude aufeinander noch aufregender zu machen und die Lust zu erhöhen. So bringt man frischen Wind in die Beziehung und die Zeit der Trennung ist besser auszuhalten.
    Auch kann ein Brief, eine E-Mail oder eine kleine Aufmerksamkeit ausreichen, um dem Partner seine Liebe zu beweisen und ihm zu zeigen, dass man sich trotz der Entfernung nicht unterkriegen lässt.

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