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Gewohnheiten müssen nicht immer langweilig sein. Wenn die Ehe schon einige Jahre auf dem Buckel hat, kann man gemeinsam Gewohnheiten schaffen, die beide Ehepartner glücklich machen und auf diese Weise die gemeinsame Ehe festigen.

Es können kleine Aufmerksamkeiten sein, die man an bestimmten Tagen dem Partner zuteilwerden lässt oder gemeinsame Aktivitäten, die man schon immer gerne gemacht hat und die einen immer an die Anfänge des gemeinsamen Lebens erinnern. Wie man mit Gewohnheiten die Ehe glücklicher machen kann, wird in den nächsten Punkten etwas näher betrachtet.

Gemeinsame Mahlzeiten

Es scheint so trivial und doch sind gemeinsame Mahlzeiten eine Art Ritual, das man vermisst, sollte es einmal ausfallen. Bei einer gemeinsamen Mahlzeit, sei es das Frühstück oder das Abendessen in der Woche und das Familienmittagessen an den Wochenenden, kann man sich austauschen, über Geschehnisse auf dem Laufenden halten und Pläne für die nächste Zeit schmieden. In den meisten Ehen verfolgen beide Partner eigene Berufe und sind somit die meiste Zeit am Tag außer Haus. Die gemeinsame Zeit beschränkt sich somit auf wenige Stunden vor und nach der Arbeit und auf die Nacht, in der man jedoch nach einem anstrengenden Arbeitstag neue Energie tanken muss. Da sind solche Rituale sehr wichtig, um sich regelmäßig auf dem Laufenden zu halten. Dies hilft auch dabei, den Arbeitsalltag vom Familienleben zu trennen und sich wieder dem Wesentlichen zuzukehren. Diese gemeinsam verbrachte Zeit verbindet, vor allem wenn sie noch mit kleinen Aufmerksamkeiten begleitet wird, wie das gemeinsame Tischabräumen, oder das Einschenken von Kaffee zum Frühstück.

Aufmerksamkeiten zum Jahrestag

Für die meisten ist der Hochzeitstag sehr wichtig und so mancher gibt sich viel Mühe bei der Vorbereitung kleiner Überraschungen und Feiern, damit dieser Tag, an dem man sich für ein gemeinsames Leben entschieden hat, gefeiert wird. Auch wenn es nur eine Kleinigkeit ist, das man seinem Partner an diesem Tag schenkt, es festigt die Ehe, da man das Gefühl vermittelt bekommt, dass der entschiedene Schritt im Leben damals vor einigen Jahren genau der richtige war. Es zeigt, dass man sich schätzt und respektiert. Genauso verhält es sich mit Geburtstagen und sonstigen Jahrestagen. Wenn der Partner diese bestimmte Jubiläen nicht vergisst, sind sie ihm genauso wichtig wie einem selbst. Diese Gewohnheiten bereichern die Beziehung und machen glücklich.

Gemeinsam in Erinnerungen schwelgen

Es ist immer wieder schön, in gemeinsamen Erinnerungen zu schwelgen. Der erste gemeinsame Urlaub, ein gemeinsames Erlebnis, die Geburt des Kindes, all diese Erlebnisse sind mit positiven Gefühlen besetzt. Sie machen zum einen Teil wehmütig, weil sie vielleicht schon länger zurück liegen, auf der anderen Seite können diese Erlebnisse auch lustig sein und man lacht gerne wieder, wenn man an diese Dinge denkt. Nichts verbindet mehr, als wenn man gemeinsam lacht. In einer Ehe kann man nie zu viele positive Gefühle generieren. Umso angenehmer sie sind, umso besser fühlt man sich. Gemeinsame Foto- oder Videoabende, in dem man sich die Fotos von den Kids ansieht, als sie noch klein waren, oder von Reisen, die man gemeinsam unternommen hat und all den Geschicken und Missgeschicken darin, sind genauso eine Bereicherung für die Ehe.

Freiräume beachten

Mädels- oder Jungsabende, die man seit jeher immer an einem bestimmten Tag regelmäßig ohne den Partner mit seinen Freunden hat, oder der eine oder andere Kurztrip allein zur Familie, oder mit der Firma sind Gewohnheiten, die genauso einen positiven Einfluss auf die Ehe haben können. Jeder Mensch braucht etwas, bei dem man sich selbstverwirklichen kann. Das kann man jedoch auch erweitern auf Zeiten, in denen man als Ehepaar alleine einige Zeit getrennt von den Kindern verbringt. Da geht es dann wieder nur um die Partner alleine und nicht um die Familie als solches. Solche Gewohnheiten fördern jeden Partner als individuelle Person. Es wird Platz für die Eigenheiten der Ehepartner geschaffen und sie akzeptieren einander als gleichwertige Partner. Eine solche Beziehung schöpft Kraft aus den Gewohnheiten, um das Leben in der gemeinsamen Ehe weiterhin beschreiten zu können.

Respekt und Verständnis für den Partner

Das ist eine „Gewohnheit“, die jeden Tag stattfinden sollte. Nichts ist zermürbender und schlechter für die Partnerschaft, als die Geringschätzung des Partners. Auch wenn es mal nicht so laufen sollte, wie man es sich wünscht, ist es wichtig, den Partner zu stützen, anstatt ihn niederzumachen und auf kleinen Fehlern herumzureiten. Wenn man sich selbst zur Gewohnheit macht, den Partner zu ermuntern, spiegelt sich das auch im Verhalten des anderen zurück. Eine solche Ehe, die auf Respekt und Wertschätzung gründet kann als glücklich betrachtet werden, weil die Ehepartner einander auf positive Weise begegnen und sich respektvoll behandeln.

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